Heute droht es, stürmisch zu werden. Einzelne Silvesterpartys im Norden sind bereits von offizieller Stelle abgesagt worden; Polizei und Feuerwehr bitten darum, von privaten Feuerwerken abzusehen.
Ab 15 Uhr können wir die Sorge nachvollziehen, denn es braut sich ganz schön was zusammen – gemütlich ist es weder auf der Koppel (sagen alle außer Mattis) noch im Zelt (sagt Mattis). Wir werden eingestallt. Das ist für uns ziemlich ungewohnt. Und als Mensch dann doch nochmal das Stalltor öffnet, um unseren Wassereimer von der Koppel reinzuholen, möchten wir ganz gern mit und stellen uns artig in Reih und Glied auf. Aber es hilft alles nichts – wir bleiben drinnen, und zwar auch noch den gesamten Folgetag. Wir hören nicht viel von draußen, weil der Stall ganz gut abgeschirmt ist, aber wir sehen, wie die Feuerwerksraketen mitten in der Nacht in alle möglichen Richtungen driften und wie Mensch in Sorge um unser Koppelzelt etwas ungelenk und kopflos über die Koppel sprintet. Wird also alles seine Richtigkeit haben.
Das Gute daran ist das Gute darin:
- Wir sind dank der Stallmatten gegen Kälte von unten geschützt.
- Wir haben Heu in Hülle und Fülle und können die ganze Nacht vor uns hinmümmeln.
- Mensch kommt immer mal gucken, ob es uns auch wirklich (!) gut geht.
- Wasser und Mineralfutter sind ausreichend vorhanden.
- UND: Ein weiterer Weihnachtsbaum liegt zu unseren Füßen – lecker!